20.01.2026
Von Bremen nach Berlin: „Unlock the Future“ auf dem Fachtag Bildungsgerechtigkeit
Beim bundesweiten Fachtag „Bildungsgerechtigkeit von Anfang an“ am 15. Januar diskutierten Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, wie ein zukunftsfähiges Bildungssystem gelingen kann. Eingeladen hatte die Initiative BildungsgeRECHTigkeit, ein Zusammenschluss von über 20 Bildungsstiftungen.
Ausgangspunkt der Debatte war das Corona-Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das einen Weg hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit aufzeigt. Doch wie kann diese Chance für einen echten systemischen Wandel genutzt werden? Im Zentrum der Tagung stand die Vision, Bildung konsequent von Kindern und Jugendlichen her zu denken.
„Unlock the Future“: Bildungsgerechtigkeit partizipativ gedacht
Erstmals war „Unlock the Future“ in der Hauptstadt vertreten. Diese Gelegenheit bot die Möglichkeit einer Generalprobe für die große Ausstellung, die derzeit im Domshof in Bremen zu sehen ist und im Juni ins BMBFSFJ weiterwandert, in das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Sabine Doff, Initiatorin von „Unlock the Future“, ordnet den Auftritt als wichtigen Schritt ein:
„Der Fachtag war unsere Berliner Generalprobe. Und sie ist gelungen. Ich freue mich sehr, dass unser Ansatz nun über Bremen hinaus sichtbar wird. Unser Beitrag zur Debatte liegt in der partizipativen Herangehensweise, die diejenigen, um die es geht – also die Kinder und Jugendlichen selbst – aktiv einbindet. Das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal in einer Debatte, die, wie der Fachtag eindrucksvoll gezeigt hat, inzwischen die Mitte der Gesellschaft erreicht hat. Ein besonderer Dank gilt dem Team von Wider Sense und allen Unterstützer:innen vor Ort.“
Mit einer Auswahl der Exponate aus der mobilen Fassung der Ausstellung setzte „Unlock the Future“ im Berliner Diskurs einen wichtigen Beitrag, der insbesondere die Perspektive der Kinder und Jugendlichen ins Bewusstsein der Beteiligten rückte.