Im Workshop „Unlock mAI Future“ am 16. Januar wurde ein Blick auf den Einsatz von KI an Schulen in Bremen geworfen – ausgehend vom Thema Bildungsgerechtigkeit.
Die Bildungsforscherin Sabine Doff und die Wissenschaftskommunikatorin Gesine Born (Bilderinstitut Berlin) erläuterten, WARUM sich das Thema Bildungsgerechtigkeit für den Einsatz von KI in partizipativen Formaten sehr gut eignet – am Beispiel des Projekts „Unlock the Future“.
Das Referat 10 beim Senator für Kinder und Bildung zeigte, WIE, also unter welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen KI an Bremer Schulen einsetzbar ist und welche Möglichkeiten dafür derzeit bestehen.
Und die GfG / Gruppe für Gestaltung demonstrierte am Beispiel des Prototyps eines KI-Coachs für Lehrkräfte zum Thema Bildungsgerechtigkeit, WAS es für KI-Typen gibt und stellte diesen für die Teilnehmenden zur Erprobung und gemeinsamen Diskussion bereit. Zudem wurde das Konzept für einen KI-Tutor vorgestellt, mit welchem Schüler:innen ihre eigenen Zukunftsbilder von Schule visualisieren können.
Prof. Dr. Sabine Doff und Hanke Homburg
Start
Was finde ICH gerecht?
Bildungsgerechtigkeit: (d)ein Balanceakt! Dazu brauchen wir ein gemeinsames, differenziertes Verständnis von Bildungs-gerechtigkeit, denn nur wenn wir wissen, worüber wir sprechen, können wir gemeinsam & nachhaltig handeln.
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Frage 1/3
Eine Feier. Du bereitest das Essen vor, alle sollen möglichst satt werden. Wie verteilst Du das Essen?
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Frage 2/3
Eine Party. Du hast eingeladen – alle wollen sich mit Dir unterhalten. Wie verteilst Du Deine Aufmerksamkeit?
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Frage 3/3
Eine Wanderung. Es gibt Gepäck zu transportieren. Wie verteilt ihr die Lasten?
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Auswertung
Danke für deine Teilnahme
Drei Konzepte prägen die soziale Realität unseres Bildungssystems.
Verteilungs-, Schwellen- und Anerkennungsgerechtigkeit.
Sie existieren parallel, überlappen sich, ergänzen oder widersprechen einander und beeinflussen so die Art und Weise, wie wir über Bildungsgerechtigkeit sprechen und handeln.
Nun weißt du, wo dein aktueller Fokus auf Bildungsgerechtigkeit liegt.
Ein gemeinsames, differenziertes Verständnis dieser Zusammenhänge ist entscheidend. Denn nur wenn wir wissen, worüber wir sprechen, können wir gemeinsam handeln – für eine nachhaltige, gerechte Gesellschaft, in der Bildungsgerechtigkeit keine Vision bleibt, sondern Realität wird.
Mehr erfährst du in der Ausstellung und der Webseite.
Schön, dass du Teil dieser “Initiative BILDUNGSGERECHTIGKEIT: Der Schlüssel zur Zukunft bist!”